Ihr härtester Rivale ist keine andere Kaffeekette. Es ist eine Burgerkette — und er wechselt von Stadt zu Stadt.
Eine landesweite Kaffeekette wollte wissen, welche Standorte abrutschten — und verglich sie mit den offensichtlichen Kaffee-Rivalen. Misst man an den Marken, die die eigenen Kunden tatsächlich ebenfalls mitbewerten, ist diese Vergleichsgruppe in fast jedem Markt falsch. Über acht ihrer größten US-Metropolen hinweg ist die am häufigsten mitbewertete Marke eine Fast-Food-Kette — keine Kaffeekette. In vier dieser Metropolen (ihren Sun-Belt-Städten) erreicht überhaupt keine Kaffeekette die oberste Erwägungsstufe. In Chicago liegt die Burgerkette bei 15,7% gegenüber den 10,3% des nächsten Kaffee-Rivalen. In Los Angeles, Houston, Phoenix und Dallas sind die acht am häufigsten mitbewerteten Marken allesamt Fast Food — keine einzige Kaffeekette vertreten. Dann die Umkehrung: In der Heimatmetropole der Kette sind die Rivalen gar keine Ketten — es sind lokale, unabhängige Coffee Shops. Das Wettbewerbsumfeld ist nicht nur breiter. Es hat in jeder Stadt eine andere Form.
Ein Vergleichsset, überall
Erstellen Sie eine landesweite Rivalenliste — die namentlich genannten Kaffeeketten — und benchmarken Sie jeden Standort dagegen. Wenn eine Filiale abrutscht, wissen Sie, welcher Wettbewerber den Anlass abgreift.
Das Vergleichsset ist falsch, Stadt für Stadt
In den Sun-Belt-Metropolen taucht keine Kaffeekette in der obersten Erwägungsstufe auf — die echten Wettbewerber sind Burger- und QSR-Ketten. In der Heimatmetropole sind die Wettbewerber lokale, unabhängige Röstereien ohne nationale Kettenpräsenz. Und über alle Märkte hinweg liegt der Bremsklotz an der Tür, nicht in der Tasse: Wartezeit, Bestellgenauigkeit und Drive-thru kommen auf 28% positiv gegenüber 78% für den eigentlichen Kaffee.
Ihr Vergleichsset ergibt sich aus der Stadt, nicht aus dem Organigramm — also bewerten Sie jeden Standort gegen die Marken, die seine eigenen Kunden tatsächlich abwägen, Markt für Markt.